Lösemittelaufbreitung

Anlagenempfehlung und Produktübersicht

Die Destillation der Lösemittel

Wie funktioniert eigentlich die Lösemitteldestillation?

Verschmutzte Lösemittel bzw. Lösungsmittel (organischer oder wässriger Art) können durch Destillation und anschließender Kondensation aufbereitet werden. Hierfür bietet OFRU Recycling eine breite Palette an Destillationsanlagen an. Je nach Anforderung der Destillation werden Destilliergeräte eingesetzt, mit denen pro Stunde 2 bis 2000 Liter mittels Destillation aufbereitet werden können. Idealerweise werden diese Destillationsanlagen mit bereits existierenden Lösemittel - Waschsystemen in einer Destillation - Waschanlagen - Kombination eingesetzt.

Anlagen zur Destillation von Lösemittel

Lösungsmittel-Destillationsanlagen

Destillation von Lösemittel (Destillationsanlagen Serie ASC)

Verfahren der Destillation von Lösemittel

Das Destillationsverfahren

Zunächst wird vor der Destillation das verschmutzte Lösemittel entweder per Hand, Pumpe oder Vakuum in die Destillationsanlage gefüllt. Im Heizmantel der Destillationsanlage befindet ein Wärmeträger, welcher die verschmutzten Lösemittel erwärmt. Die Destillationsanlage kann mit einer Dampf-, Heißwasser-, Heizwasser- oder Thermoölheizung ausgelegt werden. Beim Erreichen der Lösemittel - Siedetemperatur beginnt das Lösemittel zu verdampfen. Bei der Destillation durchströmen Lösemitteldämpfe einen Kondensator bzw. Wärmetauscher, wo sie verflüssigt werden und treten als sauberes, klares wiederverwendbares Lösemittel aus der Destillationsanlage.

In der Destillationsanlage bleibt der Schmutz der vorher verunreinigten Lösemittel zurück, welcher aufgrund seiner Temperatur leicht flüssig abgelassen werden kann. Die Destillationsanlagen der Serie ASC besitzen beispielsweise ein sehr effizientes Rührwerk mit Abschabern.

Vorteil: Nach der Destillation der Lösemittel (Lösemitteldestillation) entfallen aufwendige Reinigungsarbeiten in der Destillationsanlage. Nach der Destillation bzw. Lösemitteldestillation empfiehlt sich eine Sammlung der Destillationsrückstände in alten Gebinden. Oft fließt auch der Lösemittel-Rückstand wieder als Rohstoff in den Produktionsprozess ein und macht den Betrieb in dieser Hinsicht unabhängig von Entsorgern oder Entsorgungsfachbetrieben.

Wiederverwendung von Lösemitteln

nach der Lösemitteldestillation

Das Lösemittel kann nach der Destillation bzw. Lösungsmitteldestillation so, wie es nach der Destillation anfällt, für die Reinigung wieder eingesetzt werden. Bei wiederholter Lösemitteldestillation, kann es vorkommen, daß das Gemisch an "Reinigungskraft" verliert, weil Niedrigsieder im zusammenhängenden Prozess der Lösungsmitteldestillation von Zeit zu Zeit verdampfen. Zur Erzielung der ursprünglichen Lösemittelqualität genügt es erfahrungsgemäß nach der Lösemitteldestillation die Verluste durch frische Lösemittel auszugleichen um eine Qualität zu erzielen.